Grenzen erkennen

Es gibt viele Menschen, die dem Bodybuilding gegenüber nicht aufgeschlossen sind. Da heißt es oft, dass Bodybuilding angeblich kein Sport wäre, doch diesen schlechten Ruf haben die Aktiven nicht verdient. Wer seinen Körper bedingungslos stählt, der muss mit vielen Einschränkungen leben und dieses Opfer sollte nicht unterschätzt werden.

 

Der Körper wird beim Bodybuilding oftmals an seine absoluten Grenzen geführt. So setzen die ersten Erfolge bei regelmäßiger Ausübung des Kraftsports schnell ein, doch je länger man trainiert, umso kleiner werden die Ergebnisse. Ist dieser Punkt erst einmal erreicht, dann ist Geduld gefragt. Viele geben dann auf, da der Sport nur in den ersten Wochen und Monaten begeistern konnte. Wer jedoch diesen Punkt überwindet und weiterhin fleißig an sich arbeitet, der wird irgendwann einmal die nächste Stufe erreichen. Freunde und Verwandte werden den Sportler auf seine verbesserte Figur ansprechen und der Aktive wird schnell merken, dass sich der Aufwand gelohnt hat.

 

Natürlich sind muskelbepackte Körper immer Geschmackssache, doch dies ist mit allen Dingen im Leben so. Wer Spaß am Sport hat, der sollte sich diesen durch Unkenrufe aus dem Umfeld nicht verderben lassen. Übertriebener Ehrgeiz hat beim Bodybuilding ebenfalls nichts zu suchen. Jeder muss probieren, seinen Körper richtig einzuschätzen und genau abwägen, welchen Strapazen er diesen aussetzen kann. Es gilt dabei, eine gesunde Balance zu finden, um ein maximales Ergebnis zu erzielen. An dieser Suche nach dem Mittelweg scheitern jedoch immer wieder viele Aktive. Ein Bodybuilder ist oftmals mit seinem Körper unzufrieden und häufig kann man nicht wahrhaben, dass sich die Fortschritte in Grenzen halten.

 

Nur, wer sich dieser Tatsache bewusst ist und einen klaren Kopf behält, der wird Spaß am Sport haben, ohne zu verkrampfen. Selbstverständlich sollte jeder versuchen, dem Körper alles abzuverlangen, doch genauso wichtig ist es, das Ergebnis zu akzeptieren. So wird man Freude am Bodybuilding haben.

Attraktiv sein

Immer wieder stellen sich insbesondere Männer die Frage, ob die Ausübung von Bodybuildingsport sie für die Frauen attraktiver macht. Nicht immer gibt es für diese Frage eine einfache Antwort, da die Geschmäcker der Frauen in allerlei Hinsicht sehr verschieden sind. Auf jeden Fall sollte man den Sport nicht übertreiben, da zu viele Muskeln unnatürlich wirken und beim weiblichen Geschlecht nur auf wenig Anklang finden. Gerade die Vorbilder aus den Magazinen haben diese Figur nicht nur durch Training erreicht, sondern mussten auch bei der Ernährung starke Abstriche machen. Das Leben wird dann komplett nach dem Sport gerichtet und jeder muss für sich selbst entscheiden, ob Bodybuilding zum festen Bestandteil des Alltags werden soll. Viele Nahrungsergänzungsmittel müssen bezogen werden, damit die Optik tatsächlich den wahren Muskelmännern ähnelt. Gerade in der heutigen Zeit wird natürlich auch bei diesen Fotos viel geschummelt und unnötige Fettpolster gerne mal wettretuschiert.

Man muss also nicht alles glauben, was in den Magazinen abgebildet wird, doch eine gewisse Grundfitness kann niemals schaden. Bodybuilding trägt auf jeden Fall dazu bei, die Kraft im Allgemeinen zu stärken. Durch den Sport kann der Aktive viele Dinge des Alltags leichter bewältigen. Wer zudem am Konditionstraining teilnimmt, der wird einen maximalen Effekt erzielen und sehr schnell einen Musterbody bekommen. Die Kombination aus Kraft und Athletik wirkt auf beinahe alle Frauen anziehend und der Sportler wird nicht nur bewundernde, sondern ebenso viele neidische Blicke ernten.

Das weibliche Geschlecht hat sich inzwischen ebenfalls dem Bodybuilding verschrieben und stellt damit eindrucksvoll unter Beweis, dass eine weitere Männerdomäne ins Wanken gerät. Frauen sind häufig auf der Suche nach dem perfekten Körper und dieser Wunsch kann zu Höchstleistungen anspornen. Viele Paare haben sich über das Bodybuilding kennengelernt, da nur die Aktiven verstehen können, welcher Zeitaufwand hinter diesem Sport steckt. So setzt sich die perfekte Kombination auch im Alltag fort.

Die richtige Mischung

Es gibt viele Menschen, die ganz gerne mal Bodybuilding betreiben, aber dennoch große Probleme mit ihrer Kondition haben. Zwar werden beim Bodybuilding die Muskeln an Armen, Beinen, Brust und Bauch gut trainiert, doch die Ausdauer wird durch diesen Sport nicht gestärkt. Deshalb ist es sehr wichtig, das Bodybuilding auch mit den unterschiedlichsten Laufübungen zu verbinden. Wer diesem Sport natürlich professionell nachgeht, der wird gar keine Interesse daran haben, seine Kondition zu steigern, doch gerade Hobbysportler möchten auf eine gesunde Mischung aus den Komponenten Kraft und Kondition zurückgreifen können.

So ist es sehr sinnvoll, vor dem Bodybuilding zunächst einmal einige Fitnessübungen zu starten. Dadurch werden die Muskeln gelockert und auch das Gesamtbefinden wird verbessert. Die Effektivität dieser Übungen darf man nicht unterschätzen, denn diese werden dafür sorgen, dass der Sportler auch seine Fitness steigern kann. Dabei sollte es allerdings keiner mit dem Sport übertreiben, denn unnötiger Eifer tut hier selten gut. Viel wichtiger ist es, sich zwischen den Übungen auch genug Zeit zu lassen, damit die Muskeln die Einheiten der letzten Minuten auch besser verarbeiten können. Wer sein Programm ganz straff durchzieht, ohne sich die nötigen Pausen zu gönnen, der arbeitet unbewusst nämlich weit weniger effektiv.

Dies ist auch der Grund dafür, warum professionelle Bodybuilder sich zwischen ihren Übungen sehr viel Zeit lassen. Natürlich könnte der Sportler seine Einheiten auch deutlich schneller absolvieren, doch neben der Konzentration muss auch der richtige Rhythmus eingehalten werden. Nur durch eiserne Disziplin kann man Bodybuilding wirklich professionell betreiben und dafür müssen die Sportler immer wieder bewundert werden. Auch die Ernährung muss arg beschränkt werden, denn beim Bodybuilding sind nur ganz bestimmte Speisepläne erlaubt. Jeder Sport ist auch immer mit Opfern verbunden, die der Athlet einfach bringen muss, um auf Dauer erfolgreich zu sein. Wer diese straffen Programme am besten durchziehen kann, der ist am erfolgreichsten.

Viele Dinge berücksichtigen

Bodybuilding bildet in vielen Fällen die Grundlage zu anderen Sportarten. Ein muskulöser Body wird zum Beispiel beim Boxen oder auch dem auf Athletik bauenden Judosport benötigt. Wer seinen Körper durch Bodybuilding in Form bringt und wirklich einen dauerhaften Effekt erzielen möchte, der muss natürlich auch auf seine Ernährung achten. Hier werden beim Bodybuilding die meisten Fehler gemacht. Wer glaubt, dass er seine Mahlzeiten einschränken muss, nur um später einmal besser gebaut zu sein, der wird am Ende eine böse Überraschung erleben.

trainierter Männerkörper

R. B. / pixelio.de

Viel wichtiger ist es, vollwertige Nahrung zu sich zu nehmen, denn nur mit den richtigen Nährstoffen lassen sich auch Muskeln aufbauen. Beim Bodybuilding muss sich der Körper diese Stoffe aus dem Körper holen und wenn dort nichts verfügbar ist, dann wird der Sport am Ende keinen Erfolg haben und es könnte sogar eine Gefahr für die Gesundheit bedeuten. Der Körper wirkt dann nämlich bereits nach kurzer Zeit sehr ausgezehrt und die Organe werden nicht mehr mit den wichtigsten Zusätzen versorgt.

So weit muss es aber gar nicht kommen, denn die passende Kombination aus Sport und richtiger Ernährung ist in der Regel schnell gefunden. Zumindest einmal am Tag sollte man auf eine warme Mahlzeit setzen. Besser ist es, wenn diese gleich zur Mittagsstunde eingenommen wird, damit das Essen am Abend nicht schwer im Magen liegt. Dabei empfiehlt sich zum Beispiel ein Salat, der mit Beilagen nach Belieben aufgepeppt werden darf. Auch auf belegte Brote darf dabei zurückgegriffen werden. Wer diese Tipps befolgt, der wird beim Bodybuilding auch die gewünschten Ergebnisse zu sehen bekommen. Dadurch macht der Sport natürlich viel mehr Spaß und das Selbstvertrauen wird gestärkt. Motivation ist schließlich sehr wichtig und dafür müssen natürlich auch die erhofften Effekte erzielt werden. Wer sich für Bodybuilding als Sport entscheidet, der muss darauf achten, dass die Rahmenbedingungen passen. Sport ist dann sinnvoll.

Kraft und Ästhetik beim Bodybuilding

Wer sich für Sport interessiert, der stärkt vielleicht auch selber gerne mal seine Muskeln. Wenn dieser Sport sehr intensiv betrieben wird, dann spricht man auch vom Bodybuilding. Oftmals hat Bodybuilding einen schlechten Ruf, da dieser ästhetische Sport immer wieder durch den Missbrauch von Medikamenten in Verruf gerät. Es gibt aber auch zahlreiche Sportler, die auf solche Zusatzmittel verzichten und ihren Körper nur durch die harte Arbeit in einem Fitnessstudio formen.

Natürlich können damit nicht solche Ergebnisse erzielt werden, wie man sie oft im Fernsehen sieht, doch ein ansehnlicher Körper kann damit allemal geformt werden. Bodybuilding kann ganz schnell zur Sucht werden, denn wer merkt, dass die Muskeln langsam zu wachsen beginnen, der ist womöglich schon vom Fieber dieser Sportart angesteckt worden. Unzählige Fitnessstudios haben sich ausschließlich auf den Kraftbereich spezialisiert und bieten den Bodybuildern ein wahres Trainingsparadies. So lassen sich beim Training auch viele Kontakte knüpfen, denn das gemeinsame Hobby verbindet die Mitglieder des Studios. Oft wird sich auch über die richtige Ernährung ausgetauscht, denn wer einen schönen Körper haben möchte, der muss beim Essen sehr strenge Regeln befolgen.

Die Einnahme von Kohlenhydraten ist dabei sehr wichtig und eng an diese Sportart geknüpft. Wer den Sport ernst nimmt, der wird sich auch am Riemen reißen können und den Gaumenfreuden ab und an mal den Kampf ansagen. Bodybuilding kann dazu beitragen, dass die Sportler sich voll und ganz in ihrem Sport verlieren und die Sorgen des Alltags in Vergessenheit geraten. Gerade nach einem harten Arbeitstag schafft der Sport den richtigen Ausgleich und wird für einige schöne Stunden sorgen. Sicherlich wird Bodybuilding stets die Sportfans spalten. Viele können sich absolut mit diesem Sport identifizieren, während andere eher davon Abstand nehmen möchten. Doch seien wir einmal ehrlich. Eigentlich verhält es sich mit jeder bekannten Sportart so.